Bildungswerk-Blog

„Daheim ist am schönsten“ – Eine Ausstellung aktueller denn je

Von Sebastian Schulz

Es hätte eigentlich der Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Über die Welt und Gott“ des katholischen Bildungswerks Wuppertal Solingen Remscheid werden sollen. Für die in diesem Halbjahr geplante Auseinandersetzung mit dem heutzutage ambivalenten Begriff „Heimat“ reiste der Kölner Künstler Peer Boehm mit seinen Kunstwerken nach Wuppertal. Bereits die Vernissage der Ausstellung „Daheim ist am schönsten“ stand im Schatten von Corona und den Folgen für künftige Veranstaltungen. Inzwischen sind alle Veranstaltungen abgesagt und die Ausstellung dementsprechend unzugänglich. Doch ihr Titel scheint heute aktueller denn je.

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„Es darf nichts mehr stattfinden“ – Das katholische Bildungswerk in Zeiten von Corona

Von Sebastian Schulz

Noch vor kurzem startete die diesjährige Veranstaltungsreihe „Über die Welt und Gott“ des katholischen Bildungswerks Wuppertal Solingen Remscheid in die nächste Runde. Mit der Vernissage zur Ausstellung „Daheim ist am schönsten“ des Kölner Künstlers Peer Boehm sollte in der halbjährlich stattfindenden Reihe eine Verbindung zu den verschiedensten Ansichten und Definitionen von Heimat hergestellt werden. Nun in Zeiten von Corona muss eine Kehrtwende vorgenommen werden. Denn nicht nur die Reihe „Über die Welt und Gott“ ist vom obligatorischen Ausfall betroffen.

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Nein zu Kindersoldaten! – Red Hand Day am 12. Februar

Von Elena Hong

Kinder sollen in Frieden aufwachsen – das fordern am internationalen Gedenktag für Kindersoldaten viele Hilfswerke und NGOs. Weltweit gibt es aktuell schätzungsweise 250.000 Jungen und Mädchen, die zum Kämpfen gezwungen werden. Um auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen, hatten das Katholische Bildungswerk, die Bergische VHS und das Klingenmuseum Solingen zu der Veranstaltung „Kindersoldaten – mehr denn je?“ geladen. Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion.

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Wie aus Antijudaismus Antisemitismus wurde – Nazis im Nahen Osten

Von Sebastian Schulz

„Eigentlich müssten in Deutschland im Hinblick auf die Umstände alle Warnleuchten blinken“, erklärt Dr. Matthias Küntzel, als er die Zusammenfassung seines neuesten Werkes „Nazis und der Nahe Osten“ beginnt. Dass wir uns in der Bundesrepublik allein schon mit Antisemitismus auseinander setzen müssen, ist bereits lange und zuletzt auch durch den Anschlag in Halle deutlich geworden. Das allein wäre bereits prekär genug, doch nach Generationen der Zuwanderung unter anderem aus dem Nahen Osten müssen wir feststellen, dass in Teilen eine Art von Antisemitismus wieder erstarkt, der in seiner Rhetorik auch Wurzeln in der Propaganda des „Dritten Reichs“ hat.

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Formen der Erinnerung: Lesung und Gespräch zu Dana von Suffrins Roman „Otto“

von Larissa Plath

Die eigene Geschichte ist das, wozu man sie macht. „Endet unsere Geschichte hier?“, fragt sich die Ich-Erzählerin Timna, als sie zusammen mit ihrer Schwester den kranken Vater über Monate hinweg täglich im Krankenhaus besucht. Bei Dana von Suffrin liegt dort der Ausgangspunkt ihres Romans Otto, in dem die Vergangenheit der Figuren immer gegenwärtig ist. Im Rahmen einer Lesung und eines ergänzenden Gesprächs mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Luisa Banki gab die Autorin an einem Abend Ende Januar nicht nur Einblicke in die Welt von Otto und seinen beiden Töchtern, sondern auch in den Entstehungsprozess ihres literarischen Debüts.

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Ein Leben in getrennten Welten

Von Sebastian Schulz

Wenn Sumaya Farhat-Naser von ihrem Lebensweg erzählt, ist der Zuhörer gebannt. Mit einer unermüdlichen Art zu erzählen beschreibt die palästinensische Friedensaktivistin Begebenheiten, die in Teilen grausam, aber vor allem weltfremd erscheinen. Denn genau das ist die Perspektive einer Bevölkerungsgruppe in einem Staat, der eine systematische Ausgrenzung von Menschen betreibt. Eine Perspektive, die auch oft in den Sphären der Diplomatie untergeht und trotzdem seit Jahrzehnten einer der größten Konfliktherde ist.

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Gewohnheiten der Wachstumswirtschaft – Wohlstand in Zeiten von Klimawandel und fraglicher Nachhaltigkeit

Von Sebastian Schulz

Die Diskussion geht durch die Bevölkerung. Kann Wohlstand erhalten bleiben, wenn Nachhaltigkeit Vorrang bekommt? Nimmt mir jemand die Möglichkeit, einen PS-starken Wagen zu kaufen oder das Warenangebot eines globalisierten Kapitalismus zu genießen? Diese Fragen entstehen, wenn die Gewohnheit des Wachstumskapitalismus auf die Ressourcenknappheit unseres Planeten und Klimawandel trifft. Die Citykirche Elberfeld war aus diesem Grund auch voll besetzt, als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Wolfgang Kessler sowie Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, ihre Thesen in Impulsvorträgen vortrugen.

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„Kleider machen Leute“ – Lesung im Katholischen Stadthaus anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller

Von Elena Hong

Die gelungene Mischung aus Vortrag, Bild und Kommentar machte die Lesung am 14. November zum erfolgreichen Geburtstagsfest des Schweizer Autors Gottfried Keller. Mit 50 ZuhörerInnen war der Saal des Katholischen Stadthauses (Laurentiusstr. 7) bis in die hintersten Reihen gefüllt. Im Anschluss durfte das Publikum die drei Referenten auf dem Podium mit Fragen löchern.

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Soziale Räume für die Zukunft gestalten – Beginn der Lüttringhauser Gespräche 2019

Von Sebastian Schulz

„Soziales Klima em Dorp“ hieß am ersten Abend der Remscheider Veranstaltungsreihe „Lüttringhauser Gespräche“. Ganz im Zeichen des aktuellen Wandels in Sachen Klima und Gesellschaft begann die Reihe mit sozialen Themenansätzen, die vor allem auch die verschiedenen, generationsbedingten Sichtweisen offenbarten.

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Anlässlich von »30 Jahren UN-Kinderrechtskonvention« organisiert die Katholische Familienbildungsstätte Wuppertal verschiedene Aktionen, darunter eine Podiumsdiskussion am 19. November. Lesen Sie weiter

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